Das Industriemodell – ein praktisches Schnittmodell

Das Industriemodell zählt zu den Hauptaufgaben von Peters + Grau. Wir fertigen Industriemodelle in allen Variationen – vom Anschauungsmodell über das Funktionsmodell bis hin zu maßstabsgetreuen Modellen aus dem Bereich Design und Entwicklung. Ob Fertigungsanlage, Beinprothese oder Verladestation: Peters + Grau ist in allen Bereichen industrieller Entwicklung ein kompetenter Partner.

Das Industriemodell kann bei technischen Weiterentwicklungen wichtige Funktionen einnehmen. Es kann Evolutionsstufen dokumentieren und Neuentwicklungen veranschaulichen. Es kann aber auch dazu beitragen, Ungenauigkeiten in der Planung aufzudecken und die Funktionalität auf den Prüfstand zu stellen.

Beispiele Unserer Abeiten

Das Industriemodell gibt es hauptsächlich in zwei Varianten

Wenn ein Industriemodell gewünscht wird, muss zunächst der Verwendungszweck geklärt werden. Dient das  Modell primär technischen Zwecken oder geht es vorrangig um eine Veranschaulichung? Danach richtet sich der Maßstab des Modells. Ein Industriemodell wird in der Regel äußerst detailliert ausgefertigt. Doch auch da gibt es Abstufungen, beispielsweise was die Materialien und die farbliche Gestaltung anbelangt. All diese Aspekte entscheiden darüber, ob ein Anschauungs- oder ein Funktionsmodell erstellt wird.

Das Industriemodell als veranschaulichendes oder bedienbares Modell

Ob Messe, Pressetermin oder als Ausstellungsstück für das Unternehmensfoyer – ein Industriemodell, das primär der Anschauung dient, macht Fortschritt begreifbar und dokumentiert den Stand der Technik zu einer bestimmten Zeit. Ob vor dem Bau einer neuen Anlage oder danach – ein Industriemodell für die Veranschaulichung kann an vielen Punkten des Prozesses ansetzen. Ein solches Modell in dieser Variante kann auch sehr gut als Schulungsobjekt eingesetzt werden. Typische Branchen, in denen ein Industriemodell eine wertvolle Rolle spielen kann, sind Hoch- und Tiefbau, Kraftfahrzeug- oder Maschinenbauindustrie.

Wenn das Industriemodell mit Funktionen ausgestattet wird, wird es als Funktionsmodell bezeichnet. Auch diese eignen sich zu Präsentationszwecken. Denn bei einem Funktionsmodell können Schrittmotoren per SPS gesteuert werden. So können etwa Schalter an dem Modell angebracht werden, mit dessen Hilfe die nachgebaute Maschine oder Anlage bedient werden kann.

Ein Industriemodell wird mit CNC-Fräsen, Laser und 3D-Druck gefertigt

Am Beginn eines Entstehungsprozesses für ein Industriemodell steht das Gespräch mit dem Kunden. Gemeinsam werden Modellvariante, Größe und möglicherweise Extras wie Animationen besprochen. Dann werden die Konstruktionszeichnungen und Entwürfe des Kunden analysiert. Falls sie nicht digital vorliegen, werden die Daten auf Basis von CAD Programmen digital aufbereitet.

Im Fertigungsprozess werden moderne Verfahren eingesetzt. Zum Beispiel können die CAD-Daten direkt an die CNC-Fräsmaschine gesendet werden. Daneben arbeitet Peters + Grau aber auch mit Lasergravur und 3D Druck. Mit dem Polyjetverfahren ist es beispielsweise auch möglich, kleine Bauteile für den Verkauf zu fertigen. Typische Materialien für ein Industriemodell Acrylglas, Sperrholz, Polystyrol und Aluminium.